Was man noch tun kann,
um die Situation der E-Auto-
fahrer zu verbessern:

Energiekugel

* Ein flächendeckendes Netz von mobilen E-Aufladestationen aufbauen. Dies könnte eine Domäne von Automobilclubs-Pannendienste sein (wie beispielsweise der Pannendienst vom ADAC).

                    Akku
* Einschubfächer für tragbare Akkus in den Kofferraum einbauen.
Diese Einschubfächer sind für Ersatzakkus vorgesehen, für den Fall, daß der Hauptakkumulator keine Energie mehr liefert. Mit einem Akku (oder mehreren Akkus), kann man noch einige Kilometer weit fahren. Das kann bis zur nächsten Ladestelle oder einem Parkplatz reichen.



                    PKW mit E-Ladesaeule
* Die Akkumulatoren während der Fahrt aufladen. Dazu muß man keine mobile E-Ladestation auf einem Anhänger mitnehmen. Vielmehr soll die Bewegungsenergie in „Kraftstoff“-Energie umgesetzt werden. Die Bewegungsenergie wird also dem Akkumulator zugeführt, um diesen aufzuladen.

Das könnte folgendermaßen geschehen:

          Kuehlergrill    Windrad

Hinter dem Kühlergrill könnte ein Hochleistungs-Windrad eingebaut werden, welches durch den Fahrtwind sich dreht und diese Bewegungsenergie mittels eines Energieumwandlers (Dynamos/Generators) an den Akku weitergibt, wo diese Energie gespeichert wird.


                    Batterie

Auch die Bewegungsenergie der sich drehenden Räder könnten so den Akkus zugute kommen, denn auch hier ließen sich Energieumwandler zwischenschalten.

* E-Autos gleich mit Solardächern produzieren, um damit die Akkus aufzuladen. Nachrüstsätze gibt es bereits zu kaufen. Hyundai und Kia haben zudem angekündigt, kommende Modelle mit Solartechnik auszustatten.

                    Tesla-Solardach
Durch solche Maßnahmen können sich die Reichweiten der E-Autos erhöhen und man kann dafür kleinere Akkumulatoren in die E-Autos einbauen, was wiederum Gewicht spart und somit abermals Energie. Das wären Maßnahmen, die sich zeitnah realisieren ließen.

                    toyota-solardach


Elektromotoren wandeln Strom in Bewegungsenergie um. Generatoren gehen den umgekehrten Weg, sie wandeln Bewegungsenergie in Strom um. Dieses Prinzip wird von den Automobilherstellern noch wenig berücksichtigt oder gar nicht genutzt. Es hat etwas von einem perpetum mobile. Der Strom der Akkumulatoren, den der Elektromotor nutzt um diese Energie in Bewegung umzuwandeln, also das Fahrzeug anzutreiben, kann teilweise wieder in die Akkumulatoren zurückfließen, wenn man die Bewegungsenergie des Fahrzeugs nutzt sowie die Wind- und Sonnenenergie. Das erhöht letztendlich die Reichweite des E-Autos und entlastet die Umwelt, da man weniger Strom aus Ladestationen beziehen muß, die wiederum ihre Energie von Kohle- oder Atomkraftwerken erhält. Der Anteil erneuerbarer Energien ist noch gering und liegt weit unter 50 Prozent. Es ist also an der Zeit, daß die Automobilhersteller hier umdenken.

                                        Pierre Sens


                                    eMail: info@pierre-sens.de